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Das Geheimnis um Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik wird gelüftet!

Von Dion Friedland, Präsident von Magnum Fonds

Was ist ein Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik?

Der Begriff Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik wird im allgemeinen verwendet, um Fonds zu beschreiben, die keine herkömmlichen Investmentfonds sind, d.h., jeder Fonds, dem eine Strategie oder eine Reihe von Strategien zugrunde liegt, die auf etwas anderes abzielen als eine langfristige Anlage in festverzinsliche Wertpapiere bzw. Obligationen, Dividendenpapiere bzw. Stammaktien (Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe) und Geldmärkte (Geldmarktfonds). Zu diesen alternativen Strategien gehören u.a.:
  • Hedging, auch Kurssicherungsgeschäft genannt, durch kurzfristige Verkäufe, d.h. Verkauf von Aktien, die einem nicht gehören, in der Hoffnung, sie zu einem späteren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen zu können, da man erwartet, daß ihr Preis fallen wird.
  • Einsatz von Arbitragen, d.h., der Versuch, Preisfestsetzungsineffizienzen zwischen zusammenhängenden Wertpapieren auszunutzen.
  • Handeln mit Optionen oder Derivativen, d.h., Kontrakte, deren Werte auf der Leistung entweder einer zugrundeliegenden Finanzanlage, eines Indexes oder anderen Investitionen basieren.
  • Ausübung von Leverage, auch Hebelwirkung genannt, d.h., Anleihen aufnehmen, um zu versuchen, die Erträge dadurch zu vergrößern.
  • Investition in unpopuläre oder nichtanerkannte unterbewertete Wertpapiere (Fremd- oder Eigenkapital)
  • Der Versuch, in ereignisreichen Situationen, wie Fusionen oder feindlichen Übernahmen, die Spanne zwischen dem aktuellen Marktpreis und dem endgültigen Kaufpreis auszunutzen.

Wie "sichert" ein Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik gegen Risiken?

Einige Fonds, die Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik genannt werden, bieten keine Absicherung gegen Risiken. Da diese Bezeichnung auf eine große Bandbreite von alternativen Investmentfonds Anwendung findet, umfaßt sie auch Fonds mit hochriskanten Strategien, die nicht gegen ein Verlustrisiko absichern. Eine globale Makrostrategie kann auf Veränderungen in der Wirtschaftspolitik eines Landes spekulieren, die sich auf die Zinssätze auswirken, die wiederum alle Finanzierungsinstrumente beeinflussen und dabei eine große Hebelwirkung auf die Ertragskraft des Eigenkapitals ausüben. Sowohl Erträge als auch Verluste können groß sein, da fremdfinanzierte in eine Richtung gehende Investitionen (die nicht abgesichert sind) dazu tendieren, die größten Auswirkungen auf die Wertentwicklung zu haben.

Die meisten Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik gewähren jedoch auf die eine oder andere Art eine Absicherung gegen Risiken, und ihre Hauptpriorität sind gleichbleibend stabile Erträge und nicht ihr Ausmaß. (Tatsächlich sind weniger als 5 Prozent der Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik globale Makrofonds. Strategien, die von Ereignissen bestimmt werden, z.B. Investitionen in Notlagen oder Situationen mit besonderen Umständen, vermindern das Risiko, da sie mit den Märkten nicht in Beziehung stehen. Der Kauf von zinszahlenden Obligationen oder der Handel mit Ansprüchen bzw. Forderungen von Unternehmen, die sich in einer Reorganisation befinden, vor dem Bankrott stehen oder anderweitig umstrukturiert werden, können die Investition beeinflussen, da sich hierbei mehr auf Ereignisse konzentriert wird, die einen besonderen Stellenwert für ein Unternehmen haben; der Fokus liegt hierbei nicht auf zufälligen Makrotrends. Deshalb erzielen sie gewöhnlich gleichbleibende Erträge bei einem gleichzeitig geringeren Verlustrisiko. Lang- und kurzfristige Aktienfonds, die von der Richtung abhängig sind, in die sich die Märkte bewegen, schützen durch Baissepositionen vor einigen dieser Marktrisiken, die bei einer rückläufigen Markentwicklung Profite abwerfen, um die Verluste durch die Haussepositionen auszugleichen. Marktneutrale Aktienfonds, die zu gleichen Teilen in lang- und kurzfristige Wertpapierportefeuilles investieren, die generell im selben Marktsektor liegen, sind von den Bewegungen des Marktes unabhängig.

Demnach ist ein Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik im eigentlichen Sinne eine Anlageform, deren Hauptpriorität darin besteht, das Investitionsrisiko zu minimieren und dabei gleichzeitig und unter allen Umständen Gewinne zu erzielen.

Also variieren Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik stark in ihren Absicherungsstrategien und Risiko-/Belohnungsspannen?

Richtig. Unterschiedliche Arten von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik unterscheiden sich so sehr wie die Bewohner des Königreichs der Tiere. Genau wie Elefanten und Krokodile und Hasen sich voneinander unterscheiden, so unterscheiden sich auch globale Makrofonds und Wandelschuldverschreibungsarbitragefonds und lang- oder kurzfristige Aktienfonds.

Zwischen den verschiedenen Strategien der Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik gibt es enorme Unterschiede im Hinblick auf ihre:

· Anlageerträge
· Volatilität
· Risiken

Einige Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik, die nicht mit den Aktienmärkten korrelieren, können gleichbleibende Erträge mit einem extrem niedrigen Verlustrisiko erzielen, wohingegen andere genauso unstetig oder noch unstetiger sein können als Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe (offener Investmentfonds).

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik und einem Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe?

Es gibt fünf wesentliche Unterschiede:

1. Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe werden an ihrer relativen Wertentwicklung gemessen, d.h., daß ihre Wertentwicklung mit einem relativen Index, wie z.B. dem S&P 500 Index, oder mit anderen Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe im selben Sektor verglichen wird. Von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik wird erwartet, daß sie absolute Erträge erzielen; sie versuchen, unter allen Umständen Gewinne zu erzielen, selbst wenn die relativen Indizes niedrig sind.

2. Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe sind äußerst reglementiert, und der Einsatz von Leerverkäufen und Derivativen ist beschränkt. Diese Regeln dienen als "Handschellen", die es erschweren, den Markt an Leistung zu übertreffen oder die Anlagen des Investmentfonds bei einer rückläufigen Entwicklung zu schützen. Im Vergleich dazu sind Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik keinen Regeln unterworfen und sind deshalb keinerlei Beschränkungen ausgesetzt. Sie erlauben Leerverkäufe und andere strategische Konzepte, die die Wertentwicklung beschleunigen oder die Volatilität reduzieren. Alle Vermögensverwalter von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik unterliegen jedoch einer inoffiziellen Beschränkung durch professionelle Anleger, die die verschiedenen Strategien verstehen und deshalb aufgrund des Fachwissens des Vermögensverwalters in bezug auf eine besondere Investitionsstrategie in einen bestimmten Investmentfonds investieren. Solche Anleger benötigen und erwarten einen Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik, der in seinem Spezialgebiet und Kompetenzbereich bleibt. Hieraus ergibt sich eine der Eigenschaftsdefinitionen von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik: Sie neigen dazu, sehr spezialisiert zu sein, in einer gegebenen Nische, auf einem gewissen Spezialgebiet oder in einem besonderen Industriezweig zu wirken, die allesamt ein bestimmtes Fachwissen erfordern.

3. Bei Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe erfolgt die Bezahlung der Verwalter generell auf der Grundlage eines prozentualen Anteils der Aktien, die von ihm/ihr verwaltet werden. Bei Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik basiert die Bezahlung der Verwalter immer auf einem wertentwicklungsabhängigen Leistungshonorar sowie auf einem Festhonorar. Es ist aufwendiger, Investitionen mit dem Ziel absoluter Erträge zu tätigen, als einfach auf relative Erträge hinzuarbeiten, und man braucht deshalb bessere Fähigkeiten, größeres Wissen und größeres Talent. Es ist daher nicht verwunderlich, daß die talentiertesten Vermögensverwalter aufgrund der leistungsabhängigen Honorare in die Industrie der Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik überwechseln.

4. Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe können Portefeuilles nicht wirksam gegen rückläufige Märkte schützen; der einzige Schutz besteht darin, auf Bargeld überzugehen oder eine limitierte Menge an Terminkontrakten auf Börsenindizes zu kürzen. Im Vergleich dazu können Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik sehr oft gegen rückläufige Märkte absichern, indem verschiedene Hedging-Strategien angewandt werden. Die angewandten Strategien variieren natürlich unwahrscheinlich zwischen dem jeweiligen Investitionsstil und der Art des Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik. Aufgrund dieser Hedging-Strategien können bestimmte Arten von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik selbst bei rückläufigen Märkten positive Erträge erzielen.

5. Die zukünftige Wertentwicklung hängt bei Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe von der Richtung ab, in die sich die Aktienmärkte bewegen. Sie kann mit einem Korken verglichen werden, der auf dem Wasser schwimmt - der Korken wird mit den Wellen auf und ab tanzen. Die zukünftige Wertentwicklung vieler Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik ist aufgrund der Strategien äußerst vorhersagbar und hängt nicht von der Richtung ab, in die sich die Aktienmärkte bewegen. Hier kann ein Vergleich zu einem U-Boot hergestellt werden, das sich unter der Wasseroberfläche in einer fast geraden Linie bewegt und nicht von den Wellen beeinflußt wird.

Was ist ein Dachfonds und welchen Vorteil hat das Investieren in einen Dachfonds gegenüber einem Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik?

Ein Dachfonds ist ein Investmentfonds, in dem die erfolgreichsten Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik und andere zusammengelegte Anlageformen miteinander verbunden und aneinander angepaßt werden. Die Investitionen werden hierbei auf viele verschiedene Fonds oder Anlageformen verteilt. Wie bereits erwähnt, sind die Strategien von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik äußerst kompliziert und in ihren Ausmaßen bzgl. Risiko/Ertrag sehr verschieden. Es wird keine zwei gleichen Verwalter geben, selbst wenn ihr Stil gewissermaßen derselbe ist. Jeder/jede wird ein unterschiedliches Maß an Hedging oder Versicherung auf sein/ihr Portefeuille anwenden, und jeder/jede wird ein unterschiedliches Maß an Leverage anwenden. In einem Dachfonds wird der Auswahlprozeß im Hinblick auf Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik vereinfacht, da die Investmentfonds aufeinander abgestimmt werden, um eine Reihe von Risiko/Ertragszielen zu erfüllen, die vom Anleger gewünscht werden. Dabei werden die Risiken generell auf mehrere verschiedene Fonds verteilt. Das Vermischen von unterschiedlichen Strategien und Anlagenklassen zielt auf einen gleichbleibenderen Ertrag ab (der durch individuelle Investmentfonds so nicht erzielt werden kann).

Vorteile:

· Erträge, Risiko und Volatilität können anhand der Mischung zugrundeliegender Fonds in gewisser Weise kontrolliert werden.
· Kapitalerhalt ist generell eine wichtige Erwägung.
· Volatilität ist von der Mischung und dem Verhältnis der angewandten Strategien abhängig.

Das Erstellen eines Dachfonds ist so ähnlich wie das Kuchenbacken. Unter Verwendung derselben Zutaten, wie Mehl, Butter, Zucker, Hefe, Eier usw., kann der Bäcker verschiedene Kuchen backen. Hier einige Beispiele:

· ein Rührkuchen kann mehr Eier enthalten,
· ein Obstkuchen enthält kleingeschnittenes Obst und Nüsse,
· ein Schokoladenkuchen enthält Schokolade, die Grundzutaten bleiben jedoch die gleichen: Butter, Mehl, Eier usw.

Genauso verhält es sich mit einem Dachfonds. Versteht der Verwalter eines Dachfonds die Eigenschaften und Risikoformen der verschiedenen Strategien von Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik, kann er/sie Fonds miteinander verbinden, die oftmals in der Lage sind, ziemlich vorhersagbare Erträge zu erzielen.

Also ist bei einem Dachfonds die Vorhersagbarkeit der Erträge größer?

Ja. Bei jeder Investitionsstrategie korreliert die Vorhersagbarkeit künftiger Ergebnisse sehr stark mit der Volatilität der ehemaligen Erträge dieser Strategie. Die zukünftige Wertentwicklung von Strategien mit hoher Volatilität kann nicht so gut vorhergesagt werden wie die künftige Wertentwicklung von Strategien mit niedriger oder mäßiger Volatilität. Diejenigen, die sich an der Industrie der Investmentfonds mit unbeschränkter Emissionshöhe beteiligen, bei der die Volatilität vergangener Ergebnisse groß ist (weil die Ergebnisse so sehr von der Richtung des Aktienmarktes anhängen), wissen, daß eine Vorhersage der zukünftigen Wertentwicklung unmöglich ist. In der Industrie der Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik können jedoch viele der Hedging-Strategien gleichbleibende Erträge erwirtschaften, die sehr gut vorhersagbar sind.

Aus diesem Grund sind zentralisierte Dachfonds, die einige der Strategien für geringe Volatilität anwenden, sehr oft in der Lage, vorhersagbare Erträge zu erwirtschaften, die nicht mit der Marktrichtung korrelieren.

Welchen Stellenwert sollten Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik oder Dachfonds angesichts der heutigen Investitionslage des Wertpapierbestands einnehmen?

Mit Ausnahme von Japan und neu entstehenden Märkten konnten die Wertpapiermärkte im letzten Jahrzehnt einen noch nie dagewesenen Boom verzeichnen. Die USA kann sogar auf den längsten Haussemarkt dieses Jahrhunderts zurückblicken. Angesichts der Verwundbarkeit der US-Märkte im Hinblick auf eine Korrektur, die, sollte sie eintreten, zweifellos eine rückläufige Entwicklung der globalen Märkte verursachen würde, wäre es für jeden in der Investitionsindustrie, einschließlich Privatanlegern, klug, zumindest einen Teil ihres Wertpapierbestands Strategien in bezug auf Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik zuzuschreiben, die nicht mit der Richtung der Aktienmärkte korrelieren. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß nicht alle Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik gleich sind, ist es wohl jedem Anleger möglich, im Universum der Investmentfonds mit hoch spekulativer Anlagepolitik einen Fonds zu finden, der am besten zum Risikoprofil und Investitionsstil des jeweiligen Anlegers paßt.
 

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